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News

Verhandlungsbericht des Gemeinderats

Verhandlungsbericht Gemeinderat
19. Dezember 2016


Gemeindeverwaltung, neue Abteilung Bevölkerung + Sicherheit
Per 1. September 2016 ist die neue Verwaltungsabteilung Bevölkerung + Sicherheit gebildet worden, bestehend aus der bisherigen Abteilung Sicherheit und dem Teilbereich Einwohnerdienste. In der neuen Abteilung sind die Gemeindepolizei, Feuerwehr/Zivilschutz, Einwohnerkontrolle, AHV-Zweigstelle und das Bestattungsamt zusammengefasst. Sie sind im Erdgeschoss des neuen Gemeindehauses untergebracht und erbringen umfassende Dienstleistungen für die Bevölkerung. Die Führungsstruktur und Zuständigkeiten konnten verbessert und bestehende Synergien genutzt werden.

Ortsgeschichte, Fortsetzung Dorfchronik
Die Dorfchronik von Uetikon am See wurde letztmals 1983 mit der Herausgabe eines Buches von Dr. Peter Ziegler, Wädenswil, umfassend aufgearbeitet. Inzwischen sind über 30 Jahre vergangen, in denen sich die Gemeinde stark verändert und weiterentwickelt hat. Der Gemeinderat hat darum ein Redaktionsteam von sechs Personen eingesetzt um die letzten Jahrzehnte der Gemeindeentwicklung in schriftlicher Form zu dokumentieren. Diese Gruppierung leitet das Projekt über die vorgesehene Planungsphase von 2016 bis 2020. Das angedachte, aktuelle Gemeindebuch für den Zeitraum von 1980 bis 2020 soll eine kulturelle Visitenkarte mit einem visuellen Einblick in die grossen Kennlinien der letzten 40 Jahre bis in die Gegenwart vorführen und als Botschafter die Gemeinde angemessen nach Aussen repräsentieren. Es ist ein Rahmenkredit von CHF 100‘000.00 bewilligt worden für die Jahre 2017 – 2020. Das Redaktionsteam wird am 21. Januar 2017 im Schulhaus Mitte einen Workshop zum Thema Ortgeschichte durchführen, an dem alle interessierten Personen willkommen sind.

Wochenenddienst ganzes Jahr
Aufgrund der grösseren Beanspruchung des öffentlichen Grundes und der Gemeindeliegenschaften durch die Bevölkerung ist 2014 zur Probe ein durchgehender Wochenenddienst für das Unterhaltspersonal eingeführt worden. An Samstag- und Sonntagen wie auch an Feiertagen werden die öffentlichen Plätze von Abfall und Unrat regelmässig gereinigt. Die Massnahme hat sich als notwendig und als ein wichtiger Beitrag an die Sauberkeit und Sicherheit der öffentlichen Anlagen erwiesen. Der ganzjährige Wochenenddienst wird nun definitiv eingeführt. Die Personal-, Material- und Fahrzeugkosten belaufen sich auf ca. CHF 10‘000.00 pro Jahr.

Zentrumsentwicklung, Investorensuche
Die Liegenschaft Bergstrasse 97 (ehemals Wohnhaus mit Schreinerei, Baujahr 1908) befindet sich im Besitz der Gemeinde und liegt zwischen den Zentrumsliegenschaften von Coop (Privatbesitz) und Riedstegzentrum (Gemeinde). Die Liegenschaft wurde 2012 erworben um die attraktive Zentrumslage auszunutzen und weitere Dienstleistungen für die Bevölkerung anbieten zu können. Aufgrund eines Zukunftsworkshops mit interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern wurden die Anforderungen an ein Bauprojekt definiert und eine Machbarkeitsstudie durch ein Architekturbüro erstellt. Inzwischen sind die Projektarbeiten so weit fortgeschritten, dass interessierte Investoren gesucht werden können, die im Baurecht das Grundstück erwerben wollen und ein geeignetes Bauprojekt mit Ärztezentrum, Bankfiliale, Detailhandel, Café, Gewerberäume usw. planen. Der Entwurf für die Ausschreibung wird ab dem 1. Januar 2017 für 30 Tage auf der Internetseite der Gemeinde publiziert. Die Bevölkerung und interessierte Kreise werden eingeladen, zum Entwurf für die Investorensuche Stellung zu nehmen, und die Anregungen an die Abteilung Liegenschaften der Gemeindeverwaltung zu richten.

Konfliktfeld öffentlicher Raum
Am 16. November 2016 fanden sich Vertreter der Gemeinde, der reformierten Kirche, Anwohner sowie Schüler der Sek und von umliegenden Gymnasien zu einem Gespräch zusammen. Sie diskutierten zum Thema „Nutzungskonflikte öffentlicher Raum“ mit dem Ziel, die Bedürfnisse und Anregungen der verschiedenen Nutzergruppen aufzunehmen und auszutauschen. Anlass für dieses Gespräch war die Petition „Jugendliche am/im Friedhof und auf der Kirchenterrasse“, die am 1. September 2016 beim Gemeinderat und der reformierten Kirchgemeinde Uetikon am See eingegangen war und in der die Petitionäre von den zuständigen Behörden konsequente und nachhaltig wirksamen Massnahmen fordern, um den Missbrauch durch Jugendliche zu unterbinden.
Unterschiedliche Ansprüche und Nutzungsformen der öffentlichen Räume, insbesondere des Friedhofs, sorgen immer wieder für Konflikte. Öffentliche Räume werden von Jugendlichen oft anders interpretiert und genutzt als von Erwachsenen erwartet und von Planern vorgesehen. Klagen kommen meistens von Erwachsenen, während für Störungen und Unannehmlichkeiten praktisch ausnahmslos Jugendliche verantwortlich gemacht werden.
Der Gemeinderat vertritt die Meinung, dass Jugendliche ebenfalls Platz haben müssen. Dies selbstverständlich unter Einhaltung von Regeln, die es für ein einvernehmliches Zusammenleben braucht. Die Einforderung von Rücksicht muss auf mehreren Ebenen erfolgen. Polizeiliche Massnahmen sind nötig, wo es sich um die Verletzung gesetzlich festgeschriebener Regeln handelt. Die Einhaltung allgemein gültiger (Anstands-) Regeln braucht andere Ansätze. Die reformierte Kirchenpflege bevorzugt einen strengeren Umgang beim Friedhof, ist für einen Dialog und andere Lösungsansätze jedoch offen. Anregungen, die aus dem Gespräch vom 16. November hervorgingen, werden nun auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Sinnvolle Ansätze werden weiterverfolgt und nach und nach umgesetzt, um so Lösungen zu finden, die alle Nutzergruppen einbeziehen und als gemeinsamer Konsens langfristig zu einem für alle stimmigen Zusammenleben führen.


Ansprechpersonen für Medien
Reto Linder, Gemeindeschreiber, Telefon 079 486 93 31 oder Urs Mettler, Gemeindepräsident, Telefon 079 703 82 58

Dokument Verhandlungsbericht_Dezember_2016.pdf (pdf, 102.7 kB)


Datum der Neuigkeit 19. Dez. 2016