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News

Fluglärmforum Süd - Medieninformation

Der Entscheid des Bundesrats für den Südabflug geradeaus bei Bise und Nebel und gegen die Interessen der Bevölkerung im Süden des Flughafens enttäuscht das Fluglärmforum Süd, Plattform der Städte und Gemeinden im Süden des Flughafens. „Der Bundesrat fährt mit der Dampfwalze über eine ganze Region und stellt sich damit nicht nur gegen uns, sondern auch gegen den Regierungsrat des Kantons Zürich“, erklärt Lothar Ziörjen, Präsident des Fluglärmforums Süd und Stadtpräsident von Dübendorf. Offensichtlich, so Ziörjen, habe der Bundesrat keine politische Güterabwägung gemacht: Die Chancen für den Flughafen, bei den geplanten Pistenverlängerungen eine Mehrheit des Zürcher Stimmvolks zu gewinnen, seien stark gesunken.

Das Fluglärmforum Süd will den Entscheid des Bundesrats analysieren und
entsprechende weitere Schritte prüfen. Ins Zentrum rückt dabei nun die zu erwartende
Anpassung des Betriebsregelments. Im Gegensatz zum Sachplan Infrastruktur (SIL)
stehen hier den Betroffenen verbindliche juristische Instrumente zur Verfügung. Lothar
Ziörjen erklärt dazu: „Der Bundesrat hat einen Richtungsentscheid gefällt. Das
Bundesgericht wird beim zukünftigen Betriebsregelment zu entscheiden haben, ob
Südabflüge geradeaus verhältnismässig und rechtens sind. Bis dann werden Jahre
vergehen, welche für die Städte und Gemeinden, die Bevölkerung, den Kanton, aber
auch den Flughafen zu Planungsunsicherheit führen.“ Der Flughafen habe es nun in der
Hand, hier einen Riegel zu schieben und die Umsetzung der Südabflüge geradeaus nicht
zu beantragen.

Pistenverlängerungen sind gefährdet

Das Fluglärmforum Süd hat sich zusammen mit dem Zürcher Regierungsrat vehement
gegen die Verankerung von Südabflügen geradeaus im SIL II-Objektblatt eingesetzt.
Ohne Erfolg, denn der Bundesrat rechnet mit bis zu 13'000 Südabflüge geradeaus pro
Jahr. Dies führt im Süden des Flughafens zu einer massiven Zusatzbelastung. Die neue
Route bringt laute Starts direkt über dichtest besiedeltes Gebiet beispielsweise in
Schwamendingen, Dübendorf, Gockhausen, Pfaffhausen, Fällanden, Binz, Ebmatingen,
Forch, Zumikon, Zollikerberg und Küsnacht. Die Südanflüge am Morgen und Abend
entfallen deswegen nicht.

Über das Fluglärmforum Süd

Das Fluglärmforum Süd ist die Plattform der Gemeinden und Städte im Süden des
Flughafens Zürich. Es vertritt rund 300’000 Menschen in den Kantonen Zürich,
St. Gallen und Schwyz, die alle von den Südanflügen betroffen sind. Mit der Stadt Zürich
ist der Süden des Flughafens eines der dichtest besiedelten Gebiete in der Schweiz. Das
Fluglärmforum Süd setzt sich zum Ziel, mit allen politischen und rechtlichen Mitteln die
widerrechtlichen und schädlichen Südanflüge zu stoppen und Südabflüge zu verhindern.

HINWEIS AN DIE REDAKTION: Aktuelle flughafenpolitische Themen kommentiert
das Fluglärmforum Süd jeweils auch auf Twitter (@fluglaermforum) sowie auf
seiner Facebook-Seite.

Kontakt:

Lothar Ziörjen, Präsident Fluglärmforum Süd, Telefon 044 821 37 94

Webseite:
www.fluglaermforum.ch

Dokument MI_FLFS_Reaktion_SIL-Entscheid_Bundesrat_23._August_2017.pdf (pdf, 25.5 kB)


Datum der Neuigkeit 23. Aug. 2017